ÖLE

Der positive Effekt einer ayurvedischen Ölmassage hängt nicht zuletzt von einem auf die Konstitution abgestimmten Körperöl ab.
Eine bedeutende Rolle spielt Sesamöl, das kurz auf 100 Grad erhitzt wurde. Dieses ist in der Lage, tief in die Haut einzudringen und das Gewebe gut mit Nährstoffen zu versorgen. Sesamöl wirkt erhitzend und ist für die Kopfmassage eher nicht geeignet. Hier kommen kühlende Öle wie Olivenöl, Kokosöl oder mediz. Kräuteröle zum Einsatz. Das Gesicht wird mit duftenden Rosen-, Lavendel- oder Mandelöl verwöhnt.

Zu den Basisölen verwendet Ayurveda für alle Anwendungen spezielle medizinierte Kräuteröle, Thailams genannt. Die Herstellung ist sehr speziell, zeit- und materialintensiv. Ein Kochvorgang, wobei das Trägeröl die Eigenschaften der Kräuter übernimmt, kann bis zu 72 Stunden beanspruchen.

Man sagt, dass die Hauptwirkung (70%) dem medizinierten Öl zuzuschreiben ist.
Ein persönliches Gespräch ist vor der Behandlung deshalb unumgänglich. Alle von mir verwendeten Kräuteröle werden sowohl im Herstellungsland als auch in Deutschland auf Schwermetalle, Pestizide und bakerielle Verunreinigung geprüft.

Nach ayurvedischen Richtlinien hergestellte europ. biologische Kräuteröle (Schweiz) ergänzen meinen Bestand an wertvollen Ölen.

Zusammengefasst kann man sagen, dass dem Öl eine große Bedeutung zukommt.
Öl befeuchtet die Haut, macht geschmeidig und glatt. Es nährt die Zellen und die Organe, löst Stoffwechselschlacken aus dem Gewebe, und die Wahrnehmung des Körpers nimmt deutlich zu.